Vom Fensterbauer zum Top-Manager: Michaels krasser Weg in den Konzern Vorstand #016
Shownotes
Vom Dorf-Glaser zum Manager in globalen Konzernen – wie ist so ein Aufstieg heute noch möglich? In dieser Folge von „Brüderlich unvernünftig“ packt Micha aus und teilt seinen unkonventionellen Werdegang, der alles andere als geradlinig verlief.
Micha startete mit 15 Jahren eine harte handwerkliche Lehre als Glaser. Er lernte früh, was es heißt, bei Wind und Wetter ranzuklotzen, während andere Ferien machten. Doch das war erst der Anfang einer Reise durch die „harte Schule“ des Lebensmittel-Discounts bis hin zur Führung von tausenden Mitarbeitern in internationalen Unternehmen.
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00:00:00: Ich will durchhalten.
00:00:01: Ich habe immer gesagt, ich breche nicht ab und dann hab' ich gesagt... ...ich möchte es nicht mehr.
00:00:04: Und wie gesagt kam dann zum Mobilfunk.
00:00:07: Also das war damals eine Goldgräber-Stimmung, konnte sich hinstellen die Leute kamen rein wollten letztendlich Verträge und gerade das Handytema.
00:00:14: Dann bin ich tatsächlich nach London geflogen und habe mir gedacht, wie mache ich das?
00:00:19: Mein Englisch war ja so miserabel!
00:00:21: Der härteste Abschnitt war für mich der Ausstieg.
00:00:23: dann weil ich mich schon stark mit der Funktion identifiziere und auf einmal bis zum No-Name.
00:00:33: Willkommen bei Brüderlich Unvernünftig, dem Podcast wo Unternehmertum auf Excel trifft!
00:00:40: Jetzt abonnieren neue Folgen jeden zweiten Donnerstag.
00:00:44: Ehrlich persönlich brüderlig.
00:00:48: So herzlich willkommen eine neue Folge Brüterlich unvernünftig.
00:00:52: heute mal wieder in den heiligen Hallen in Frankfurt die uns zuschauen per Video die sehen Wir sind zu zweit.
00:01:02: Das ist richtig, ja.
00:01:04: Heute ohne Gast!
00:01:06: Wir werden heute nochmal das Thema Karriere
00:01:08: behandeln
00:01:10: der
00:01:11: harte
00:01:12: aber steile Aufstieg von Micha in die Konzernführung und einfach mal so ein paar Entscheidungen aufstehen hinfallen und die Entwicklung dann wegen die Selbstständigkeit einfach mal einen kleinen Werte gang und auch mal besprechen, was waren die größten Herausforderungen?
00:01:35: Was ist der Unterschied wenn man sich jung selbstständig macht.
00:01:38: Und wenn man irgendwann als Senior sich selbstständigt macht.
00:01:43: Ja also mich hat ja grundsätzlich wir hatten es in den einen anderen Podcast schonmal besprochen angefangen mit einem handwerklichen Beruf tatsächlich als Lehre.
00:01:53: vielleicht gehst du nochmal drauf ein Michael.
00:01:55: das war damals so dein wenn ich noch erinnern kannst der Ausschlaggebende Grund, dass du gesagt hast ich möchte was mit den Händen
00:02:02: machen.
00:02:04: Also es war sicherlich auch mangelndes.
00:02:06: Alternative.
00:02:08: damals habe ich die Volksschule besucht.
00:02:12: Hauptschule und das Elternhaus sind Unternehmer und ich wollte damals nicht in einem älterlichen Unternehmen tätig sein.
00:02:22: da waren Angebote als Bürokaufmann eine Ausbildung mache was ich abgelehnt hab dankend und bin dann tatsächlich bei uns im Dorf bei einer Glaserei vorbeigefahren.
00:02:32: Und habe ich dort beworben, hab dann auch tatsächlich dort gestartet und hab eine Glasausbildung gemacht also Fensterbauer.
00:02:40: Manche sagen ja ist dein Vater glaser wenn du im Weg stehst?
00:02:44: Und hab dadurch gestattet dann drei Jahre die Ausbildung absolviert.
00:02:48: und ich muss sagen Lehrjahre sind keine Herrenjahres, sagt man.
00:02:51: Das ist auch tatsächlich so oder war damals so.
00:02:55: War trotz allem unterm Strich sehr prägend und hat mich dann angetrieben, mich doch weiter zu entwickeln.
00:03:02: Ja also wenn ich mich zurückinnern kann an die Zeit das war ja wirklich... Ich glaube du bist aufgestanden da habe ich mich nochmal dreimal rumgedreht irgendwie extrem früh raus bei Wind und Wetter.
00:03:14: Und also ich kann mir schon vorstellen, dass das gerade in dem Alter... Ich glaube du warst vierzehn oder fünfzehn?
00:03:22: Ja es war eine Herausforderung auch insbesondere wenn deine Freunde letztendlich Sommerferien haben und Du musst halt dran!
00:03:29: Und dann noch Samstag gearbeitet.
00:03:31: Warum?
00:03:32: Weil Samstags gab es immer ein bisschen extra Geld, das konnte jeder gebrauchen.
00:03:35: Das war auf jeden Fall eine harte Zeit aber wie gesagt auch sehr prägend weil man einfach schon früh gelernt hat zu kommunizieren und auch einen kompletten Mischung hat von den Leuten also sprich die Meisterbrief hatten, die da viel viel tiefer drin waren in dem ganzen Thema.
00:03:52: deine Gesellen mit denen du gearbeitet hast zwar für mich eine gute Zeit
00:03:56: Okay, aber du hast nach der Ausbildung nicht weitergemacht.
00:04:01: Also
00:04:02: ich habe noch mal eine zweite Ausbildung gemacht, also großen Außenhandelskaufmarsch kaufmanischer und dann das erste Lehrjahr übersprungen weil der Abschluss in der handwerklichen Ausbildung einen gewissen Schnitt erfüllt hat und dann konntest du ein Lehrjahre überspringen.
00:04:19: Das habe ich gemacht.
00:04:20: was ich doch gesehen hab Handwerk ist super spannend, aber du hast halt deine bist halt limitiert finanzielle von der Weiterentwicklung aus meiner damaligen Sicht und wollt einfach dann raus aus dem Handwerk und dann etwas Kaufmännisches machen.
00:04:33: Und habe dann erfolgreich die zweite Ausbildung abgeschlossen und hab mich von dort aus weiterentwickelt hatte dann den ersten Ausluft das weiß ich noch als Filialeiter Anwärter im Lebensmittel-Discounter.
00:04:46: Ja das ist ja ultra spannend.
00:04:47: also wenn man jetzt mal überlegt vom Fensternbauer ... eine Ausbildung beim Baustoff-Roshändler?
00:04:53: Genau.
00:04:54: Und dann Frischkäse verkaufen?
00:04:57: Genau, richtig!
00:04:58: Frisch Käse...
00:04:59: War dir damals grundsätzlich die Branche egal, hast du gesagt?
00:05:04: Naja jetzt habe ich was Handwissenes, das will dich eine kaufmännische Ausbildung, was ja schlau ist.
00:05:07: ne also man hat irgendwo sage ich mein handwerkliches Geschick setzt da noch eine kufmännliche Ausbildung drauf und geht dann den ganz anderen Weg ... in den Lebensmittel-Einzelhandel.
00:05:21: Kannst du einen Grund?
00:05:23: Ja, für mich war es so, dass ich einfach wir gewünscht habe mehr Verantwortung zu übernehmen und es gab damals halt die Chancen im Lebensmitteldiskount.
00:05:30: Da hast du natürlich Bewirbsfürfiliarleiteranwärter... Und dann hast du tatsächlich sechs Monate eine Filiale dann zugeordnet bekommen wo du dann in die Führungsroller einwachsen konntest.
00:05:41: und da hab' ich dann durchgestattet.
00:05:43: Und es war damals wirklich, kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen bei diesem Lebensmittel-Discounter wo ich tätig war.
00:05:49: Da gab's kein richtiges wahren Wirtschaftssystem sondern du musstest über Inventuren das Ganze ermitteln und dann gab's wirklich Inventurnen umso besser die Inventur so weiter kannst du es rauszögern sonst musstest du alle vier Wochen antreten um zu zählen tatsächlich in den Gängen und dadurch das Ergebnis dann ermittelt Wie wirtschaftlich du bist, weil natürlich da wurde geklaut etc.
00:06:13: Schwund war immer.
00:06:15: Das war sehr interessant!
00:06:17: Und wie bist du da reingekommen?
00:06:18: Weil also klar jetzt das ganze wirtschaftliche Thema und so weiter.
00:06:22: ich meine das kriegt man ja nicht in die Wiege gelegt sondern das ist ja auch ein längerer Prozess dahin.
00:06:27: und wenn du jetzt sage ich mal eine Ausbildung in verschiedenen Bereichen machst gerade also Natürlich hat sich ja ein Baustoff Großhandel, was wir im Leben mit Einzelhandeln in einer gewissen Art und Weise gemeinsam.
00:06:38: Man hat einen Lager, man hat Waren die gehen rein, die gehen raus
00:06:41: usw.,
00:06:41: das kann ich mir schon gut vorstellen aber es ist trotzdem komplett etwas anderes.
00:06:47: Da müsste man wirklich den Fragen, die sich damals für mich entschieden haben.
00:06:51: Wie gesagt, für mich war wichtig dann ein bisschen Führung zu lernen und mich breit aufzustellen.
00:06:54: Ich war nie derjenige, der gesagt hat ich möchte in einem Bereich.
00:06:57: War da recht offen welcher Bereich auch immer?
00:07:00: Und da gab es ja damals die Möglichkeit, mich da zu entwickeln.
00:07:04: aber... ...ich muss sagen das war eine richtig harte Schule im Lebensmittel-Discounter weil auch da lebt man von Enttäuschung.
00:07:13: gerade in die erste Führungsrolle.
00:07:15: du hast deine Mitarbeiter die letztendlich im Leben des Middles Countertätik waren.
00:07:20: Das war schon zum Teil sehr erschreckend, der Umgang miteinander auch gerade von der Management Seite her dass man hat wirklich erwartet du bist rund um die Uhr im Einsatz was man geht danach anders in Supermarkt wenn du das mal durchlaufen hast zur damaligen Zeit heute ist es sicherlich nochmal anders.
00:07:38: trotz allem glaube ich dass die richtig arbeiten müssen zeitlich auch.
00:07:42: also diesen jeden sind wert.
00:07:44: deswegen habe ich auch in meiner in der nachgehenden Karriere, immer wenn sie jemand mal beworben hat ein Bezirksleiter vom Lebensbilddiskount hab ich immer gesagt den kannst du eigentlich blind einstellen.
00:07:53: Weil die wissen wo es lang geht und die arbeiten wirklich sind sehr committed.
00:07:58: ja das ist eine harte Schule auf jeden Fall.
00:08:00: Okay aber gab's dann bestimmtes Beispiel wo du sagst oder wo dich noch erinnern kannst?
00:08:04: Wo du sagest das war jetzt extrem menschlich enttäuschend oder weil Du sagst der Umgang ist natürlich vielleicht ähnlich wie auf der Baustelle oder so einfach ein bisschen rauer oder wie man sagt in der Küche.
00:08:17: Ich hatte damals die Inventur, die besagte, die gemacht wurde.
00:08:20: Die konnten wir dann starten nach Ladenschluss.
00:08:23: also sprich es war damals, ich müsste lügen, wahrscheinlich neun zu nur zwanzig Uhr und wir haben dann abgesehen das um dreinzwanzig uhr.
00:08:30: wie werde nicht fertig?
00:08:31: Also du brauchst noch mindestens zwei Stunden aufgrund von der Krankheitssituation.
00:08:36: Wir waren da letztendlich der Bezirksleiter und weine Wenigkeit mit zwei noch Kolleginnen Und dann habe ich signalisiert hey Wenn wir weitermachen, das wird bis mal ein Uhr nachts.
00:08:45: Das wird schwierig.
00:08:46: Morgen müssen wir aufmachen und dann kam nur die Aussage, dass es mir persönlich egal.
00:08:51: Du machst das fertig mit mir, dann schläfst du da auf der Britsche.
00:08:54: Morgen früh wird wieder
00:08:55: aufgemacht.".
00:08:57: Und so ... das war jetzt mal ein Beispiel.
00:08:58: aber so war der Umgang miteinander wo ich einfach für mich gesagt habe Ich kann mich damit nicht identifizieren und habe ja dann den Absprung geschafft.
00:09:07: Und dann ging es tatsächlich in Mobilfunk von...
00:09:10: Aber eine Frage noch da, seid ihr eigentlich auch mal überfallen worden oder ausgeraubt?
00:09:13: Nein, das
00:09:14: war mal ein Alarm.
00:09:16: Das war ein Alarmen.
00:09:16: Ich hab damals einen Kalzruck gelebt.
00:09:18: die Filiale war bei Mannheim und das wirklich nachts wurde ich angerufen dass da ein Alam angegangen ist und dass sich hinfahren muss.
00:09:28: Man kann sich vorstellen nach einer halben Stunde vierzehn Minuten Fahrt, dann bist du danach ziehen gefahren und hast einfach einen Schalter umgelegt.
00:09:34: Und demnach wollte ich da einfach raus, ja?
00:09:37: Das heißt er wird schon verlangt man ist Unternehmer im Unternehmen sozusagen oder zumindest mal vom Fleiß, vom Ehrgeiz und von der Bereitschaft.
00:09:46: Ganz sicher!
00:09:48: Es war eines der hardesten Jobs die ich hatte.
00:09:50: Was mir noch im Gedächtnis blieb das unser Vater damals auch selbst mir signalisiert hat du musst daraus es tut dir nicht gut.
00:09:59: Das war nochmal so ein Zuseher-Wakeup-Call, weil für mich war wichtig.
00:10:03: Ich will durchhalten.
00:10:03: Ich habe immer gesagt ich breche nicht ab und dann hab' ich gesagt ich möchte es nicht mehr.
00:10:08: und wie gesagt kamen dann zum Mobilfunk.
00:10:12: da war ich dann auch
00:10:13: wieder neu gesparte.
00:10:14: kein Frischkäse sondern Handyverträge.
00:10:19: Ja da hatten wir's ja schon beim letzten Podcast oder bei einem der letzten Podcasts mal drüber über die Themateführung.
00:10:27: Leute führen auch Enttäuschungen, auch mit dem Thema Vertrieb und Anlügerei im Vertrieb usw.
00:10:35: Aber
00:10:36: was hat dich geprägt in Mobilfunk?
00:10:38: War da der Umgang anders?
00:10:40: Waren die Menschen anders?
00:10:41: War die Führung vielleicht anders?
00:10:44: Also es war damals eine Goldgräberstimmung im Mobilfunkt also das wie geschnittenes Brot konnte sich hinstellen.
00:10:50: Die Leute kamen rein wollten letztendlich Verträge und gerade das Handythema erwerben auf jeden Fall eine Vertriebsschule.
00:10:59: Der Umgang war natürlich ein ganz anderes Niveau, aus meiner Sicht sehr respektvoll und sehr vertrieblich orientiert.
00:11:05: Das heißt es hat gezählt wenn du erfolgreich bist hast hohe Zahlen dann wirst du auch weiterkommen was sicher nicht immer richtig ist.
00:11:12: Nicht der beste Verkäufer muss der beste Manager sein oder der beste Spieler beim Fußball ist sicherlich nicht der beste Trainer aber eine gewisse Erfahrung hilft Und da ging es gut nach vorne, muss man sagen.
00:11:24: Auch das Thema Incentiv also wie die Leute motiviert werden ist wirklich sehr erfolgreich getrieben und erfolgreich bis ganz so richtig Geld verdienen war wie in einem Versicherungsbereich auch damals.
00:11:36: Das war einfach sehr lukrativ als heute sicherlich noch mal ein bisschen anders weil dann viel nur mein E-Kommissvertrieb hat.
00:11:41: zwei damals nicht so ausgeprägt wie heute.
00:11:45: Da war ich dann mehrere Jahre vom Filialleiter zum Gebietsleiter.
00:11:50: Dann hat man dann mit der Arbeit mit Anfang Mitte zwanzig.
00:11:55: Und das kam durch Fleiß natürlich!
00:11:57: Was war damals prägend, auch jetzt karrieremäßig?
00:12:00: War natürlich das Thema dass normalerweise man hat gewisse schulische Voraussetzungen erfüllen müssen, so ein abgeschlossenes Studium
00:12:08: etc.,
00:12:08: um auch eine gewisse Hürde zu bringen.
00:12:10: und du bist ja natürlich auch im Haifel specken weil du Wettbewerb hast untereinander.
00:12:15: Das heißt, es gibt eine gewisse Anzahl an Filialeitern.
00:12:19: Es gibt aber nur in Deutschland gab's damals vielleicht zwanzig Gebietsleiter die so zwischen zehn und zwanziger Filialen hatten.
00:12:25: Und da musst du dich durchsetzen!
00:12:27: Natürlich gab's auch Gebietzleiter, die ich hatte, die gesagt haben jetzt mach erstmal ein Studium und vorher wirst du das eh nicht.
00:12:35: Die waren halt alle damals zwischen acht und fünfzehn Jahre älter als ich.
00:12:39: Und das war eine Herausforderung, dass du halt immer versuchst, teilweise klein zu halten Und da ist entscheidend aus meiner Sicht, dass du halt Leute hast die an dich glauben.
00:12:50: Sonst wirst du nicht weiterkommen.
00:12:51: das war prägend aber auch sehr motivierend weil ich gesagt den zeige es.
00:12:57: Aber gehört auch ein bisschen Glück dazu?
00:13:00: Ich glaube Glück hört immer dazu.
00:13:02: Ich glaube ohne Glück jeder glaub ich erfolgreiche Mensch wird sagen ich hatte Glück aber ich sag immer Glück des Tüchtigen ja Du musst halt weitermachen Und das sage ich immer, wenn ich mich so reflektiere.
00:13:14: Ich bin sehr... ...ich stehe nie still was einem nicht aufhört.
00:13:18: Ich versuche immer mehr zu machen.
00:13:21: Wenn du etwas erreicht hast und du hörst, wo andere sagen, du weißt doch geil,... ...dann dem Moment feierst du dann machst du weiter.
00:13:27: Du sagst da nicht, aber ich habe das jetzt erreicht super!
00:13:30: Sondern du bist immer mehr, mehr, du bist sehr getrieben.
00:13:33: Das ist natürlich auf der einen Seite sehr gut weil ich glaube nur dann kannst du maximal den Erfolg erzielen.
00:13:39: Auf die anderen Seite ist es auch anstrengend für dich selbst, dass du nie dir eine Pause gönnst und sagst oh ist so geil was du erreicht hast.
00:13:46: Potenziell der ein oder andere wenn er das erreicht hätte gar nicht bin zufrieden und ich habe tatsächlich damals auch es war erfolgsgetrieben zu meinem Vater gesagt Wenn ich das in das Einkommen erzielt dann würde ich jetzt unterschreiben und wird sagen Ich bin happy mein Leben lang.
00:14:02: natürlich hab ich das irgendwann erreicht und wollt weiter wollt mehr weil du da ja die selbst antreibt.
00:14:11: Aber war das dann immer monetär getrieben?
00:14:13: oder sagst du, naja, Titel?
00:14:17: Also eines ist ja der Titel den Du auf der Besittenkarte stehen hast.
00:14:21: Das andere ist ja die Verantwortung
00:14:24: macht.
00:14:26: Für mich war es eine Mischung muss man sagen.
00:14:27: also Es gab Phasen wenn Du ein gewisses Gehaltsniveau erreicht hast auch in dem jungen Alter dann war das für Dich natürlich wahnsinnig viel.
00:14:35: und dann gab's Die Phase, wo du sagst, oh jetzt habe ich das Einkommen, dass ich möchte.
00:14:39: Also in den jungen Jahren, wo Du nicht gedacht hast, Du kommst noch mal weiter... Dann war Titel natürlich entscheidend und es ist gerade wichtig was auf der Visitenkarte steht weil im Endeffekt Du identifizierst Dich damit.
00:14:49: Wenn Du überlegst wenn Du jetzt sagst Du sitzt abends beim Grillen Und man sagt jetzt so ein Abend kommt Ein Geschäftsführer von der und der Firma die recht großesten bekannt ist dann sagst du ja
00:14:59: Oh!
00:15:00: Das Umfeld sagt Oh!
00:15:02: Jetzt kommt er.
00:15:03: Wenn Du sagen würdest jetzt kommt der Unternehmer Der ein Unternehmen selbst hat mit fünfzig Mann und der andere führt halt drei tausend Mann.
00:15:09: Bei wem ist man ehrfürchtiger?
00:15:12: bei dem, der angesteckt ist was eigentlich der
00:15:14: Spier mitbringt?
00:15:15: ja genau du weißt ja ich meine absolut verrückt eigentlich.
00:15:21: wir haben ab absolut verrückte Ja.
00:15:24: da ist natürlich auch die Frage von woher kommt es also?
00:15:30: das eine ist so der ehrfurcht von einem titel okay ist halt ein geschäftsführer Hat ein super Studium, also möchte jetzt keinem unterstellen der dreitausend Mann führt dass er nichts drauf hat.
00:15:40: logischerweise aber für mich sind das schon zwei paar Schuhe.
00:15:46: Einmal Unternehmer und eine Führungsperson oder jemand in die Führungsposition begleitet.
00:15:53: Also von dem her würde ich so nicht unterstreichen dass sich jetzt vor dem einen mehr ehrfurcht hätte als vor dem anderen.
00:15:59: aber vielleicht auch weil ich aus einer anderen Richtung komme.
00:16:03: Ich finde es auf jeden Fall spannend, weil zu deiner Zeit damals war's ja so dass glaube ich deine ganzen Kumpel oder viele Kumpels alle AB gemacht haben und studiert haben.
00:16:13: War das vielleicht auch so im tiefsten Inneren?
00:16:14: Sondern ich will mich beweisen
00:16:17: ganz sicher!
00:16:19: Es wurde immer auch gesagt oh wenn du nicht ein klassischen Weg gehst da wirst denn die auch auf dieses Niveau kommen beruflich dich so entwickeln können bist immer limitiert Das wird immer nachgehalten, etc.
00:16:32: Es war
00:16:33: absolut
00:16:33: ein Antrieb!
00:16:34: Ich würde sagen eine Feindbild und man sagt okay den zeige ich es.
00:16:37: Und als ich dann die erste größere Führungsrolle hatte mit Anfang Mitte zwanzig, mit fünfzig, fünfundfünfzig, sechzig Leuten war das natürlich für mich schon sehr befriedigend.
00:16:48: Und hast du einen ersten Firmenwagen?
00:16:50: Die anderen sind noch im Studium und du hast ja nirgends studiert.
00:16:53: Dann war das schon für mich ein Erfolg, denen zu zeigen hey... ...es geht auch so, es gibt nicht nur den klassischen Weg Und das war auch immer so in der Personalauswahl, dass ich mehr die Leute bewundert habe.
00:17:04: Die auf dem zweiten Bildungsweg der Gas geben, weil sie einfach aus meiner Sicht mehr bis haben als sie den klassischen Weg gehen.
00:17:11: Natürlich hatte ich weniger Ferien, Semesterferien gab es nicht aber gearbeitet.
00:17:15: Da werde ich halt immer geltender Taschen und hab versucht trotzdem zu kombinieren um gewisse Unipartys, Medi-Parties bei einem ein oder anderen Standort mitzunehmen.
00:17:24: Das war super interessant ja!
00:17:26: Aber klar... Ich musste Kommitte zur Arbeit sein Das war ich auch durch und durch immer.
00:17:30: Ja, ich mein du hast ja auch viel am Wochenende gearbeitet ne?
00:17:32: Unterdauerwoher wird es spät...
00:17:34: Und
00:17:35: da ist natürlich jetzt auch die Frage was macht das mit einer Beziehung oder was macht so etwas mit einem Privatleben?
00:17:48: weil also zu der Zeit wenn ich mich zurück erinnern kann ist jetzt auch schon ein paar Jahre her hattest Du hier nicht viel Freizeit.
00:17:57: Ne, also ich habe halt Den Job geliebt immer, also egal was ich gemacht habe.
00:18:01: Wenn jetzt Mobilfunk dich daran erinnert wo wir in Schweden waren.
00:18:04: dann hab' ich abends damals mit einem Blackberry Zahlen kommentiert.
00:18:06: Ich hab tatsächlich wirklich von den damals weiß gar nicht mehr.
00:18:09: elf Zwölfe jahreln habe ich abendst die Zahlen geschickt bekommen.
00:18:14: per SMS glaube ich war das noch und dann habe ich dann hinten dran die Kommentare geschrieben salui zehn Verträge mega Abschluss um den Namen der Mitarbeiter und wenn es wichtig war auch den zu wertschätzen.
00:18:24: da gab's eine Gruppe Da war das noch ein Datenschutz sicherlich nochmal billanders geregelt.
00:18:28: Wie gesagt, es ist jetzt auch keine Ahnung, achtzehn Jahre her, fünfzehn Jahr her und deshalb hat es erfolgreich gemacht aus dem, was man gesagt hat.
00:18:36: Man ist füreinander da.
00:18:36: Und das war für mich auch im Urlaub ganz klar ich kommentiertes und das war Für mich ein Teil meiner Identität.
00:18:42: Demnach habe ich mir nie die Frage gestellt, oh hast du wenig Freizeit?
00:18:46: Sondern Ich hab's geliebt und ich glaube deshalb auf den Erfolg damit sich gebracht dass ich committed war und nicht differenziert habe.
00:18:51: Oh jetzt habe ich Urlaub, jetzt habe freizeit sondern im Gegenteil Ich war immer sehr fokussiert.
00:18:57: Aber wurde das erwartet von dir?
00:19:00: Nee, also in dem Fall nicht.
00:19:02: Das heißt du konntest auch im Urlaub theoretisch sagen, hier leckt mich alle kreuzweise und ich mach Urlaub und mein Handy ist aus oder?
00:19:10: Na ja, ich glaub schon wenn du so eine Rolle hast... ...ich weiß.
00:19:14: Ich glaube ne gewisse Erwartungshandlung ist da natürlich aber bei mir war sie innen drin sich sehr stark drinnen weil ich halt der Jüngste war immer.
00:19:20: Ich muss mich immer beweisen.
00:19:21: Ich wollte immer vorne sein Um halt genau dieses Thema, die Leute, die halt neidisch waren potenziell oder die missgünstig dir gegenüber waren um den zu zeigen.
00:19:30: Ah guck mal!
00:19:32: Der kriegt's hin.
00:19:33: Das war mir wichtig.
00:19:33: natürlich hatte ich auch einen Vorteil.
00:19:36: Ich hatte keine Kinder.
00:19:37: War allein und hat eine Partnerin.
00:19:40: aber du hast ja noch einmal in dem anderen Lebensabschnitt als jemand der dann zum damaligen Zeitpunkt wieder dreißig war, potenzielle Familie gegründet hat ein Haus gebaut... ...ich hatte gar nicht die Sorgen.
00:19:50: so ich war für mich selbst verantwortlich und konnte demnach da auch anders performen, was nicht heißt dass jemand der Familie hat.
00:19:57: Nicht performen kann nur das eine andere Power in anderen Fokus zu einem Zeitpunkt.
00:20:01: Ja aber
00:20:01: es muss ja dann schon klassisch von dir.
00:20:02: Aber wenn ich jetzt überlege... Und auch das ist wieder ein kleines Vorteil, wenn ich unsere Generation X Y Z und wie sie sich alle nennen.
00:20:11: Da soll einer im Urlaub oder man erwartet, anders darf man's nicht sagen, dass er auch im Urlaub erreichbar ist beziehungsweise eingeschränkt erreichbar ist, da hast du ja gleich eine Klage am Hals.
00:20:24: Ich glaube immer noch die Leute, die Karriere fokussiert sind, die sind erreichbbar.
00:20:29: aber da gibt's glaub ich auch nicht schwarz-weiß, da gibt es extrem die einen in die andere Richtung und dann die Kanzleien anguckst, Großkanzleiene wird das vorausgesetzt was sie arbeiten, das ist ja Wahnsinn!
00:20:37: Da fragst Du wie die das schaffen?
00:20:38: Die ganze Woche.
00:20:39: Ich glaub is ne Typensache.
00:20:42: Ja hab' ich glaube gehört irgendwie dazu ne gewisse Erwartungshaltung.
00:20:45: Wie wenn jemand irgendwo anfängt unterschreibt bei uns in der Firma Setzt ihr auf voraus, der könnt ja jetzt schon mal anfangen.
00:20:52: Auch wenn er erst in drei Wochen anfängt und man sagt ne klassisch, der Vertrag fängt dann erst an am ersten Fünften meinen Wegen.
00:20:57: trotzdem hast du eine gewisse Erwartungshaltung.
00:20:59: Und da muss man sich auch manchmal selbst reflektieren und sagen nicht wie ich bin oder du muss jeder sein sondern Der Vertrag wird halt erst bezahlt am ersten fünf und nicht vorher.
00:21:08: warum soll er vorwas machen?
00:21:09: Das hat mich nie Gedanken drüber gemacht.
00:21:11: Ich habe immer mir gesagt es wird sich auszahlen und bisher hat sichs auch ausbezahlt diesen diese extra Meile zu gehen.
00:21:19: Das war mein Schein.
00:21:20: Hattest du zu dem Zeitpunkt schon ein gewisses Ziel, wo du sagst ich möchte da hin also als Beispiel?
00:21:26: Ich möchte dessen das Gehalt oder ich möchte die und die Position oder die und Die leute führen also Anzahl an Leuten führen?
00:21:32: Oder hast Du gesagt ich schau mal was passiert?
00:21:36: Und ich hatte schon immer ein ziel.
00:21:38: Also wenn ich jetzt überlege meine erste längere freund grüße gehen raus an die Katrin die hatte Jetzt noch und ich mal mit ihr gesprochen habe, das war wie gesagt mit unter zwanzig wo wir zusammen waren ein paar Jahre.
00:21:49: Hat sie immer noch gesagt, ich hab immer gewusst du wirst Karriere machen.
00:21:52: Das ist immer mir so visualisiert hat.
00:21:54: Ich möchte mehr erreichen, ich möchte mehr.
00:21:56: Ich war immer sehr getrieben aber es war nicht für dich einer Zahl festgelegt.
00:22:00: am Anfang oder natürlich irgendwann sagst du dir oh jetzt möchte jemanden Sechstelliges gehalten bin ich deshalb boah!
00:22:05: Und dann geht's weiter natürlich und dann entwickelst Du Dich weiter und auch den Anspruch ja und weißt einfach was bist Du wert im Markt?
00:22:12: Und das geht ab einer gewissen Funktion.
00:22:15: Passiert es ja über den Markt, also über Hättern da die auf dich zukommen?
00:22:19: Du hast ein gutes Netzwerk dann, die letztendlich deinen Wert sehen und dich versuchen zu vermitteln wenn du offen bist dafür.
00:22:26: Aber man muss sagen ich war immer sehr stark committed bei dem Unternehmen wo ich tätig war und war jetzt kein Jobhopper der gesagt hat ah jetzt für Zehntausende Euro mehr wechseln ich sondern es war immer mich hat gereizt des Gesamtbilden nicht das Geld irgendwann.
00:22:42: Was kann ich einbringen?
00:22:43: Wie kann ich mich entfalten?
00:22:44: und so weiter und sofort.
00:22:46: Und ich glaube, da ist mir auch gut beraten wenn man nicht wegen jedem Euro springt sondern das Gesamtkonzept muss passen.
00:22:51: Dann kam ja als nächstes sozusagen schon die internationale Rolle oder zumindest mal der größere Konzern im Finanzbereich.
00:23:01: ne?
00:23:01: Ja
00:23:01: genau.
00:23:03: Die kam auf dich zu.
00:23:04: oder hast du dich überworben?
00:23:05: Nee, da kam es auch über eine Headhunterin eine kleine Poutique, die dann mich angesprochen haben, wo ich beim Mobilfunk war.
00:23:15: Ob ich Offenwerfen wechseln?
00:23:16: Das war so nach fünf, sechs Jahren im Mobilfunkt und da hatte ich ja die ersten Gespräche.
00:23:23: Es war in Frankfurt.
00:23:25: Die waren sehr gut verlaufen und dann hieß es irgendwann jetzt müsste nach London zum Gespräch mit der Präsidentin Europaschefin.
00:23:36: Und dann bin ich tatsächlich nach London geflogen!
00:23:39: Und hat mir gedacht, wie mache ich das?
00:23:42: Mit dem Toten in der
00:23:42: Hand.
00:23:43: So in der Art Übersetzer.
00:23:45: Es
00:23:45: hieß ja tatsächlich, dass wir es alles in Englisch und mein Englische war ja so miserabel.
00:23:50: Das kann nicht bestätigen
00:23:52: Was ich mir gedacht habe, oh Scheiße!
00:23:54: Wie kriege ich das hin?
00:23:57: Da bin ich an London geflogen, hab mich vorbereitet mit meiner damaligen Partnerin.
00:24:03: Die hatten mir Tag und Nacht, haben uns da ein Englisches Konzept alles reingebrügelt.
00:24:08: Und ich bin ja heute noch dankbar, dass er da Durchhaltevermögen hatte, weil ihr kannst dir vorstellen der ein oder andere Mann ist potenziell genauso das wir doch dann sehr wehleidig sind und nicht mehr gedacht habe, boah lass mich zufrieden.
00:24:19: und nee ich hab recht aber sie hat eine Recht.
00:24:21: die war sprachlich sehr fit und dann haben wir das gut vorbereitet und dann war ich wirklich in London im Office.
00:24:28: Ja ganz kurz noch Unterbrechung?
00:24:30: Ihr habt dann Bewerbungsgespräche simuliert oder welche Fragen könnten kommen aus der Vergangenheit.
00:24:37: Bewerbungsprojekt simuliert natürlich, wie das in Deutsch führen wird.
00:24:40: Da war ich ja fit drin!
00:24:41: Ich hatte da schon keine Ahnung... acht Jahre Führungserfahrung und wusste ja, wie wenig Leute er aus.
00:24:46: Hab für die Jahr leider eingestellt, welche Fragen kann man stellen?
00:24:48: Und da war ich ganz fit, hab das gespiegelt und dann haben wir es halt auf Englisch formuliert.
00:24:53: Aber kannst dir vorstellen wenn du halt wenig Englische hattest, wenig Berührungspunkte hast halt nur die Basis von dem Schulenglisch, ist es halt schwierig gerade das fachliche.
00:25:05: Und dann bin ich zu dem Gespräch geflogen.
00:25:07: Und der Deutschlandchef war dabei und die Europaschäfin... ...und ich frage mich heute noch, warum die mich eingestellte?
00:25:13: Hällig!
00:25:13: Weil sprachlich was so schlecht.
00:25:15: Also das war wirklich SO schlecht.
00:25:17: Mir gedacht, boah!
00:25:19: Als ich zurückgeflogen bin, hab' ich gedacht es müsste erst mal ein Bier trinken zur Beruhigung weil's war wirklich schlecht.
00:25:25: Wie lange ging das Gespräch?
00:25:26: Eine Stunde.
00:25:28: Und Der Deutschlandchefe hat mir halt geholfen, weil hast du gemerkt er will mich unbedingt haben.
00:25:32: Er war dabei bei mir.
00:25:32: Ja er
00:25:33: war dabei Der hat Korrifet, der hat fünfzig Sprachen gesprochen.
00:25:37: Der hat dann geholfen, war ich mir ja auch vor, ich war immer sehr offentransparent und hab ihm gesagt... Englisch schwierig!
00:25:45: Es war halt eine Rolle im ersten Moment für Deutschland.
00:25:47: Dann für Dach, dann für Benelux noch mit, dann war er deswegen notwendig.
00:25:51: Und dann haben wir vereinbart bei der Einstellung, ich muss dann englisch ... ein gewisses Niveau erreichen im ersten Jahr, dann habe ich da noch erreicht.
00:25:59: Da hab' dann mir einen Privatlehrer geholt und dann bin du schnell... ...und das Learning ist wirklich wenn du jeden Tag englisch sprechen musst... ...unfassbar gerade mit Native-Speakers wie schnell du auf dem hohes Niveaux kommst auch wenn du nicht die Basis hast.
00:26:15: Du arbeitest jetzt so schnell, unfassbar hatte dann auch mal ein Chef er war Amerikaner der immer gesagt hat hör dir Beatles Songs an Und mit Musik lernt man das recht gut, dass du es einfach hörst und dann verstehst.
00:26:29: Und dann ist es sehr, sehr gut, hat sich das entwickelt.
00:26:35: Also haben die dich danach gleich eingestellt.
00:26:37: oder musstest du noch mal?
00:26:39: Ja klar, da gab's Gespräche, Verhandlungen... ...und dann kamen wir im Sommerabend in Karlsruhe in Durlach.
00:26:48: Weißte ich noch nicht.
00:26:49: Da kam der Anruf.
00:26:50: Ach
00:26:51: so, er stimmt ja!
00:26:52: Ich kann mich an was erinnern.
00:26:54: Und da kam der Anruf, dass das Angebot machen wollen.
00:26:59: Dann kam es angeboten wo er letztendlich alles drinsteht, Package und so weiter... ...und dann habe ich mich sehr gefreut muss ich sagen, hab dann gestattet war ein Jahr in einer Rolle nur für den deutschen Markt... ...unhabt dann doch weitere Verantwortung bekommen für Dach Benelux dann... ...um war dann dort auch, ich glaube sechs, sieben Jahre... ...dann hab' ich wieder gewechselt genau!
00:27:24: was bewegt ein?
00:27:25: also wir hatten das ja vorhin schon mal drüber dass ich hatte schon gewisse ziele und auch einen gewissen antrieb.
00:27:31: wie gesagt zwar ist jetzt.
00:27:33: Immer branchenfremd gewesen du bist ja von einer Branche in die andere und wieder gewechselt und so weiter.
00:27:40: kannst du da was was dazu sagen?
00:27:43: nimmt man da also klar führung ist in jeder branche gleich aber ticken die leute anders?
00:27:50: Ist das Umfeld anders?
00:27:52: Weil, klar, Finanzler sind ja grundsätzlich anders als, sag ich mal Leute im LEH oder im Mobilfunk und so weiter.
00:28:00: Was sind da die größten Unterschiede oder auch die größte Herausforderung in Management?
00:28:04: Weil du bewegst dich ja jetzt, sage ich mal mittlerweile dann auf einer Ebene, die ja im gehobenen Management ist.
00:28:14: Und erklären wir dazu was bitte!
00:28:17: Ja, wenn du jetzt überlegst.
00:28:19: Du kannst nicht... Du musst es unterscheiden weil Lebens einfach mal anders an.
00:28:25: Immobilifunk war ich für B to C. Das heißt wir haben einen NKK Kunden verkauft.
00:28:30: Du als Privatperson wirst ein Handyvertrag kommst rein.
00:28:32: Ganz anderes Business.
00:28:34: Im Finanzdienstleistung haben wir einen Firmenverkauft.
00:28:38: BtoB ganz anderes Geschäft.
00:28:40: Andere Vertragsverhandlungen.
00:28:42: Großkunden.
00:28:43: Damals Lebensbildescount als Kunden gab's.
00:28:44: Das heisst das war gut und du kanntest die Seite auch?
00:28:47: Wie sind die Entscheidungsprozesse et cetera?
00:28:48: Also konzentrierein denken.
00:28:51: Demnach ist es ein anderes Geschäftsmodell und natürlich sind die Leute anders als wenn ich BtoB sie verkaufe, in den beiden Bereichen.
00:29:02: Und natürlich ist die Frage wie es eine Unternehmstruktur ist.
00:29:05: Es ist ein Konzern wo ich war in dem Finanzdienstleister der hinten dran die Mutter mit über sechzigtausend Mitarbeitern ist ein anderer Entscheidung.
00:29:12: man nennt das Approval Genehmigungsprozess, als wenn du sagst, du bist beim deutschen Mobilfunkunternehmen.
00:29:19: Wo damals überschaubar war von der Größe, konzentriert relativ schnell Entscheidungen treffen.
00:29:23: Flache Hierarchien in Anführungszeichen im gewissen Rahmen umso größer und so komplexer wird es, dass die Entscheidung über Monate hinweg damals wird's das ist dann nach USA ging bis es entschieden wird, wenn dir irgendwas machen möchtest.
00:29:36: Das wäre dann doch komplexa muss man sagen.
00:29:39: und natürlich Das eine war deutsches Geschäft mehr oder weniger.
00:29:42: Jetzt in dem Finanzdienstleister war es ja ne globale Organisation, auch das ist anders weil da sind Schnittstellen mit Shared Service und Fachbereichen die jetzt als Beispiel ein Warschau gesessen waren.
00:29:52: Das heißt du musst dich mit den Andersvernetzen.
00:29:55: Es war von Mobilfunk schon starker Step up zu dem Finanz-Dienstleist aufgrund der Situation dass du halt eine andere Organisation hast und in anderen Ländern operierst mit den Arbeit.
00:30:06: Und dann ging's ja im Maschinenbau Der hätte es endlich auch nochmal anders ist.
00:30:12: Genau, also das heißt du warst dann ein paar Jahre in der Finanzbranche sozusagen und dann kam wieder einer der angerufen hat nach Sardur.
00:30:21: wir brauchen da jemand.
00:30:22: Dann haben wieder jemand und kann anrufen ob ich Interesse hätte zu wechseln.
00:30:31: Ich kann jedem nur empfehlen immer anhören, kostet ja nichts.
00:30:34: Da habe ich mir das angehört.
00:30:36: und gerade so ganz spannend.
00:30:37: und dann kommst du ins Rennen.
00:30:40: drei Kandidaten vorgeschlagen werden, es gibt eine Shortlist und dann kommst du da ins Rennen.
00:30:45: Dann bist du letztendlich mal wieder im Wettkampf mit anderen die du aber nicht kennst.
00:30:49: Du musst da überzeugen.
00:30:50: Da hast du gewisse Gesprächsformen.
00:30:53: erst mit der Headhunter-Unternehmung oder Executive Search heißt ja.
00:30:59: Darf man Headhunder nicht mehr sagen.
00:31:00: haben
00:31:00: wir gelernt?
00:31:01: Grüße an Danny!
00:31:02: Und dann gab es da mehrfach Gespräche.
00:31:04: Dann wird ein Gutachten über dich erstellt, so in der Art zu mir jetzt gesagt und dann kommst du ins Rennen das mehrere Vorgespräch und irgendwann wird die finale Entscheidung
00:31:12: getroffen.
00:31:12: Da wird abgewogen.
00:31:14: für wen entscheiden was sich?
00:31:15: Für jemanden der potenziell noch mal einen anderen Reifegrad hat vom Alter her wie auch immer.
00:31:22: Und da habe ich gewonnen sozusagen für mich.
00:31:25: Okay aber jetzt nochmal einen kleinen Schritt zurück weil die wechseln... Du warst da überall ein paar Jahre Aber war das für dich dann zu dem Zeitpunkt, ich nenn es mal Aussichtsloses und das ist okay.
00:31:40: Ich möchte wechseln.
00:31:41: oder hat sich gereizt?
00:31:43: was Neues?
00:31:44: Was war so der ausschlaggebende Grund?
00:31:46: weil ich denke mir gerade in so einer Konzentstruktur oder im internationalen Konzent da gibt's doch wahrscheinlich auch genügend Platz um sich weiterzuentwickeln und vielleicht auch im Konzern Indem man schon seit fünf, sechs Jahren ist vielleicht in die Führungsebene oder ist das aussichtslos?
00:32:02: Oder was war da so?
00:32:03: dein Gedanken kann.
00:32:05: Ja mich hat gereizt die andere Branche.
00:32:07: aber weißt du wenn dir jetzt mobil von fünf bis sechs Jahre bist dann bist du also du kennst alles in der Rolle würde ich behaupten ja klar kann sich nach oben entwickeln aber dann werden auch die Positionen rar.
00:32:16: wenn du sagst du bist einer von zwei in zwanzig bei keine Ahnung zweitausend Mitarbeitern Dann gibt es die nächste Riege das sind sechs und dann geht's halt schon die Geschäftsführung Da wird's halt rar daran zu kommen.
00:32:28: Und irgendwann bist du halt auch durch und sagst einfach, ich bin offen für was Neues.
00:32:31: Brauch Veränderung!
00:32:32: Und dann kam die Veränderungen damals zu dem Finanzdienstleister, das mich da extrem gereizt hat international.
00:32:38: Komplett andere Branchen.
00:32:39: BtoB.
00:32:40: Super.
00:32:40: Ich habe immer mir gesagt stelle dich breit auf... ...und nicht nur in einer Branche.
00:32:45: Du siehst ja dass viele mit der aktuellen Entwicklung... ...sind halt auf einen Bereich eingeschossen sind unattraktiv potenziell für andere weil die halt gar keine Ahnung haben.
00:32:52: Damit wollte ich zeigen, dass man eine hohe Flexibilität haben kann.
00:32:56: Überall wollte ich Und das meine ich jetzt nicht negativ, aber ich spreche es so aus wie ich denke.
00:33:00: Der Fachidiot sei ein, der sagt, oh ich bin das Mobilfunk seit zwanzig Jahren oder Finanzdienstleistung seit zwanzig Jahren weil auch da gibt's ja nur drei vier fünf große Player.
00:33:09: Das heißt du wechselst halt immer wieder das Schöert und irgendwann ist Ende dann bist du limitiert.
00:33:13: Und ich sage immer nach vorne immer zurück nicht nimmer.
00:33:15: Ja?
00:33:17: Und dann kam es wie gesagt zu dem Maschinenbau was mich auch gereizt hat, weil ich war dann glaube sechs Jahre in den Finanzdienste Leistungssektor also lang genug.
00:33:27: Wenn mich jetzt jemand fragen wird, ab wann ist ein Wechsel sinnvoll?
00:33:30: Würde ich sagen nicht nach einem Jahr und nicht nach zwei Jahren.
00:33:32: Ich habe immer gesagt drei Jahre muss man schon gucken wenn man in der Position bleibt, wenn dann kein Step-up passieren kann und da nichts in Aussicht ist.
00:33:43: Dann würde ich empfehlen offen sein für Gespräche.
00:33:45: Und bei mir war das wirklich Schicksal.
00:33:47: Das war nicht dass ich gesucht hab und gesagt ob oh ich brauche etwas anderes.
00:33:51: Ich muss weg sondern er im Gegenteil es kam halt was ihr aufs Meer angehört und du hast ja mehrere Gespräche auch immer wieder.
00:33:57: Nur es war halt nie was passendes dabei.
00:33:58: bis zu den Punkten bei dem Wechsel zum Finanzienstleister als auch zum Maschinenbau, die mich dann sehr gereizt haben und mich natürlich abrunden nach das Profi.
00:34:07: Aber ist die Auswahl jetzt in solchen Führungspositionen
00:34:13: a-härter?
00:34:17: Ich sag mal psychologische Gutachten
00:34:19: etc.,
00:34:20: pp oder sagst du umgekehrts wird leichter weil... Es gibt weniger!
00:34:27: Ich würde sagen es kommt drauf an.
00:34:28: also natürlich gibt es Assessment-Center, die du ableisten musst und am Strichzettel der Menschen.
00:34:34: Oftmals umso höher du kommst, umso mehr bist du beim finalen Entscheidart dran.
00:34:38: Das heißt wenn du jetzt wie im Finanzdienstleistungssektor bei dem Europaschefin dran bist, die entscheidet für alles.
00:34:45: Wenn du da imponierst und letztendlich auch Input lieferst, das sinnvoll ist dann nehmt dich ja!
00:34:52: Und natürlich war auch Telekommunikation ein Artverwand.
00:34:55: mit Finanzdiensteleistungssektor Ist ja auch Mobilfunkbrauch, so dafür etc.
00:35:00: Und genauso war Maschinenbau die wollten ja auch in das Payment-Thema rein.
00:35:04: also dass immer irgendwie konntest du letztendlich dich vernetzen.
00:35:09: und da habe ich an Inhaber berichtet es heißt er muss entscheiden.
00:35:12: Ich glaube der zielt schon stark auch den Nasen Faktor Also Passt er hat einen ähnlichen Drive wie ich ticke die DNA.
00:35:20: Wie ist das Scheinungsbild?
00:35:21: Ich glaub da hängt alles miteinander zusammen.
00:35:23: würde ich nicht sagen dass das härter ist Aus meiner Sicht, für mich erleichter muss ich sagen.
00:35:29: Weil ich aber auch nie jemand war der vor Hierarchien Angst hatte.
00:35:33: Der gesagt, oh jetzt kommt ein CEO.
00:35:36: Ich bin ganz nervös!
00:35:38: Das war mir immer recht egal.
00:35:40: also ich bin respektvoll zu jedem ob es der Hausmeister ist oder das CEO weil ich sind alles Menschen und das vergisst er ein oder andere.
00:35:47: Und deswegen war's für mich jetzt gefühleinfacher.
00:35:52: Okay was ist da der größte Unterschied?
00:35:55: Du magst da jetzt, ich sag' jetzt mal für den Außenstehende.
00:35:58: Natürlich magst du beruflich nochmal einen größeren Schritt von der Position her weil du im Bord sitzt also in der Vorstandsebene aber du bist ja nicht mehr in einem internationalen Konzern sondern du bist hier in einem Inhaber geführten oder in einem Familienbetrieb wenn man es so will.
00:36:19: Also natürlich auch eine Riesencompany nicht so internationalisiert wie zum Beispiel damals im Finanzsektor?
00:36:30: Doch die Firma hatte auch, muss man sagen Maschinenbau und globalen Auftritt.
00:36:33: Fünftausend Mitarbeitern waren hundertzwanzig Ländern also war stark vertreten.
00:36:38: Das sollte man nicht unterm Schäfel stellen.
00:36:41: das war schon für mich in dem Moment potenziellen Step ab weil du natürlich dann die globale Rolle.
00:36:49: ich hatte ja vor Dach Benelux hat er nochmal mehr Personalverantwortung, mehr Umsatzverantwortungen und du musst dich auf die Kulturen einstellen.
00:36:59: Ich hatte ja immer Schnittstellen mit anderen Kulturenen.
00:37:01: auch im anderen Bereich.
00:37:02: aber in der direkten Linie, in der direktem Führung war das schon interessant und ist halt ein komplett anderer Bereich.
00:37:08: da ticken die Uhren schon anders.
00:37:10: Da hast du ja schon mal drüber Affamilien geführt wie die Entscheidungsprozesse sind als auch... dass die Mitarbeiter als sehr lang dabei waren, zum Teil dreißig Jahre.
00:37:20: Da ist halt der beste Verkäufer auch Chef geworden irgendwann und sicherlich manchmal auch richtig die Entscheidung aber manchmal auf falsch und bei den falschen Scheitungen hat mal die Augen verschlossen zum Teil ja demnach spannend.
00:37:33: Und warum isst sowas so?
00:37:35: Also weil es schon immer so war oder weil man sagt oder weil einfach Beratungsrestent ist.
00:37:44: ich glaube never change running system das man sagt es läuft ja Man in der Frage nicht, wie kann es besser laufen mit jemand anderem auf einer gewissen Position.
00:37:53: Es war sehr stark geprägt und man ist damit zufrieden.
00:37:57: Man kennt die Leute und hat eine Verbindung.
00:38:00: Die haben die DNA von dir aufgesaugt und das ist ja oft über Generation hinweg.
00:38:07: Warum soll ich die Entscheidung korrigieren von jemandem, der mein Vorfahren war?
00:38:10: Der hat das potenziell für richtig gehalten.
00:38:13: Da müssen wir psychologisch reingehen.
00:38:16: Die meisten im Mittelständler möchten Veränderungen, aber möchten halt waschmich mach mich nicht nass und da muss man halt viel Mut dazu.
00:38:23: Ich sag immer Veränderung muss stattfinden wenn es gut läuft, nicht von schlecht läuft.
00:38:27: Und ich kann's auch nachvollziehen heute noch mal mehr als damals dass man natürlich Wenn es läuft warum soll man das verändern?
00:38:35: Das ist ja bei jedem selbst auch, es läuft ja, warum soll ich es verändern?
00:38:39: und dann muss man schon einen hohen unternehmerischen Dry Farben zu sagen okay ich ändere es jetzt jetzt ändern kann und ich gezwungen bin es zu ändern, weil du wirst irgendwann gezwogen.
00:38:49: Und die Zeit ist ja schnelllebig.
00:38:52: Demnach kann ich das schon nachvollziehen auch nur mal wenn man die andere Seite jetzt kennengelernt hat.
00:38:57: Gut, ich meine da warste jetzt auch relativ lang.
00:39:00: und kannst du sagen was war so der hätteste Abschnitt?
00:39:06: Also erst lassen wir mal die Bacherstelle weg sondern was war für dich der hetteste Abschritt?
00:39:14: Wir reden jetzt mal von beruflich, also rein hier arbeitstechnisch und viel Verzicht auf Privatleben.
00:39:21: War ja am Schluss auch noch einmal sehr ...
00:39:24: Der härteste Abschnitt war für mich der Ausstieg dann.
00:39:28: Warum?
00:39:29: Weil ich mich schon stark mit der Funktion identifiziere da.
00:39:36: Und er kommt schon erwachen wenn du rausgehst aus dem Konzern und bist ein Nummer.
00:39:42: Gefühlt für dich eine große Nummer!
00:39:44: Und auf einmal bist du No Name.
00:39:46: Und da muss man ganz offen sagen, ich glaube es betrifft viele Treffen die irgendwann rausgehen dass du halt schon in den Krisenmodus fällst wo du sagst boah.
00:39:57: Weil klar!
00:39:58: Du hast eine große Verantwortung gehabt.
00:40:02: Viele Leute wollten deine Nähe haben aufgrund der Funktion und wenn du dann rausgehst ist uns das Erwachen weil klar... ...du hast nicht mehr die Verantwortung.
00:40:12: Das sind gewisse Lieneautorität ... wo du dich mit identifizierst.
00:40:16: Deswegen gibt's auch ganz viele, die irgendwann aus dem Konzern rauskommen... ...die dann Burnout wird man heute sagen, die da Probleme bekommen,... ...weil du dich identifiziert.
00:40:25: damit siehst du?
00:40:27: Aber hat das was beim Selbstwert gefühlt ist nun weil letztendlich klar du wechselst die Position oder du gehst raus wie jetzt bei dir in die Selbstständigkeit.
00:40:36: und natürlich du hast halt nicht mehr CEO CFO oder Director oder Boardmember oder wie auch immer.
00:40:43: aber Ich meine okay, der Titel ist weg auf der Visitenkarte.
00:40:46: Aber ist das dann so ein bisschen eine Ego-Geschichte?
00:40:49: Ganz sicher!
00:40:50: Glaub ich ja.
00:40:51: Ja, weil natürlich... Ich glaube schon dass es eine Egoschichte, klar.
00:40:53: Weil du ja so gesehen wirst boah was die Rolle hast dir da hochgearbeitet und glaubst schon dass ein Egotema ist, dass man sagt boah aber klar du gehst ja bewusst an einen anderen Weg ne und sagst ok ich mach mir jetzt wer Unternehmer gründe aber ich glaube es hängt auch viel mit zusammen.
00:41:11: Jetzt aber mir dann eine Ungewissheit, du bist dir bewusst.
00:41:15: Du willst gründen?
00:41:16: Das war schon seit Jahren Thema bei mir, wo ich gesagt habe mein Leben lang angestellt das wird nicht passieren egal auf welcher Rolle weil du halt nicht innehaber bist und ich wollte ja immer das demnach weiter schritt konsequent und sinnvoll.
00:41:30: und da bin ich davon ist also die anfangsphase jetzt zwei jahre vergangen.
00:41:36: Warst du schon am Challenge?
00:41:37: Natürlich spricht da keiner drüber, was ist ja so.
00:41:40: Du musst das selbst aufbauen.
00:41:42: Hast natürlich auch Verzicht.
00:41:45: wenn du es selbst aufbaust musst du investieren und hast nicht wie vor jeden Monat kommt halt ein Check sondern dann kommt erst mal gar kein Check.
00:41:52: Dann musst du überlegen wie baue ich's auf und wie schnell kann ich das kompensieren?
00:41:57: deswegen wir hatten sie ja schonmal darüber was ist besser wenn man früh gründet oder spät?
00:42:04: schwierig zu sagen weil Wenn du jung bist, wie jetzt in deinem Fall damals gründest, hast du wenig Risiko.
00:42:10: Wenn du erfahrener bist, seniorer bist und da bin ich vom Alter, gründes ist es herausfordernd weil du hast dir was erarbeitet.
00:42:19: Hast ein hohes Einkommen die erzielt, ein Lebensstandard und das kannst du dir auf einmal dann nicht mehr leisten dem Moment weil du etwas aufbauen musst.
00:42:26: keine wird selbstständig und verdienen morgen sechsstellig.
00:42:29: Das ist einfach so!
00:42:31: Es dauert.
00:42:31: Klar, natürlich ist die Herausforderung da weil du noch von einer ganz anderen Fallhöhe kommst letztendlich und sagst du gehst raus.
00:42:37: Ich mein der Vorteil ist natürlich Du hast ja immer noch dein Netzwerk.
00:42:41: Du gehst ja nicht irgendwo weg und sagest jetzt meine ganzen Kontakte ob die National-International wie auch immer ich mein.
00:42:49: Du hast hier viele Leute kennengelernt aus verschiedenen Branchen.
00:42:53: Viele Wegepferden gehabt.
00:42:54: also ich glaube es nicht dass du davon heute auf morgen vergessen wirst.
00:42:59: Nee, aber mir geht es eher darum.
00:43:01: Das ist klar!
00:43:01: Wenn du wieder zurück willst dann kannst du zurück.
00:43:05: Nur der Punkt ist ja der... Du bist ja so wie jetzt.
00:43:08: ich persönlich bin ja getrieben immer gewesen.
00:43:10: Ich möchte mehr, ich möchte Erfolg haben und soweit und hat das ja immer.
00:43:13: Das heißt du bist natürlich Erfolg verwöhnt und möchtest auch in deiner eigenen Gründung in der Firma.
00:43:18: deswegen hast Ja den Drive.
00:43:21: Deswegen sage ich was ich jedem mitgeben kann wenn du es magst im späteren Zeitpunkt Dann musst du bereit sein Geld einzulegen, also Ersparnisse.
00:43:31: Alles Risiko bereit zu sein und an dich zu glauben das wird aufgehen wenn du wirklich ich finde immer wer ein Plan B hat.
00:43:38: hätte ich den Plan b würde sagen ich probiere dass jetzt mal nicht gehe ich zurück.
00:43:42: Ich glaube dann wäre es nicht so erfolgreich wie es ist wenn du sagst ne ich halte daran fest ich möchte das machen möchte mir freiheitene arbeiten und möchte eigene Entscheidungen treffen aus eigener Überzeugung.
00:43:52: Das heißt ja nicht wie wir's auch machen dass man Interim Management zu Themen die machen ja noch Spaß weil dann ein Projekt bezogen irgendwo eingesetzt bist und bist wieder angestellter auf See-Level.
00:44:03: Aber es ist ein Unterschied, als wenn ich sage das ist mein Brad and Butter Business.
00:44:07: Ich muss da jeden Monat von leben und muss mich unterordnen im gewissen Rahmen.
00:44:12: Es muss jeder auch einen Vorstand ist ja berichtsfähig, wenn er einen Aufsichtsrat hat.
00:44:16: Dann ist der Aufsichtrat der Chef sozusagen vergessen.
00:44:18: ja viele.
00:44:19: demnach kann ich nur mitgeben man braucht da ein gewisses Durchhaltervermögen und muss auch bereit sein Sachen zu opfern.
00:44:27: Zu verzichten auf
00:44:28: den Fall, ja?
00:44:28: Weil oft Leute im Umfeld die sagen oh ich mache mich auch irgendwann selbstständig... Ich habe aber da einen ETF-Sparplan, ich hab da Immobilien und ich hab dessen dessen, sag' ich okay wenn du über das Selbstständige bist dann kriegst du nicht mehr so leicht eine Finanzierung.
00:44:41: Dann musst du vielleicht ein ETF-Plan auflösen.
00:44:43: Nee will ich nicht würde ich nie machen sage ich ah sehr naiv, weil du musst ja dein Leben weiter finanzieren.
00:44:50: Und potenziell musst du dann auf eine Spanisse zurückgreifen bis der Punkt kommt wo du sagst jetzt reicht's wieder und dann baust du es auf!
00:44:56: Du hast ja keinen Limit in der Selbstständigkeit.
00:44:58: So größer das Unternehmen, so besser strukturiert umso mehr kannst du verdienen ist ja das Schöne aber das ist ein Risiko.
00:45:04: Das Schöner ist es gibt halt leider zu wenig die bereit sein das zu opfern und beides geht halt nicht.
00:45:11: behalt alles, was ich mir erwirtschaftet habe in der Vergangenheit durch meine Karriere und Selbstständigkeit läuft von selbst.
00:45:17: Du musst bereit sein Opfer zu tätigen und irgendwann wird es sich bezahlt machen.
00:45:21: Wir sagen kein Kriegst wieder drum.
00:45:23: Definitiv!
00:45:24: Also man muss dran glauben an die Sache.
00:45:25: Man muss es auch voll durchziehen und also das kann nicht hundert Prozent so unterstreichen.
00:45:31: Wenn wir jetzt nochmal auf die Bewerbergeschichten weil das sicher für einige auch interessant.
00:45:38: Was wären so die Tipps wenn man Gerade, ich sage jetzt mal headhunter technisch eine executive search wie man es schon sagt angesprochen wird eingeladen wird zu einem Gespräch?
00:45:52: was sind so?
00:45:52: auf was sollte man achten?
00:45:54: Was sind die wichtigsten Sachen wo du sagst das ist der game changer und damit kommt er weiter.
00:46:01: Also die Firma muss dich reizen!
00:46:02: Ich finde wichtig ist dass die DNA der Company muss sich die Unternehmensstruktur angucken.
00:46:08: wie ist die Verantwortlichkeit?
00:46:10: Kann ich mich weiterentwickeln?
00:46:11: Ist eine potenzielle Step-up Position.
00:46:13: Wie bewertet man den Markt von außen, wird sich die Firma weiterentwicklen heutzutage?
00:46:20: und wie ist der Wettbewerb?
00:46:21: Und die Frage ganz wichtig warum wir in die Stelle besetzt.
00:46:24: also ist es Replacement?
00:46:26: Also ist jemand ausgeschieden?
00:46:27: Warum ist er ausgesieden?
00:46:29: Ist es nach Besetzung weil jemand retired?
00:46:31: okay Sinnvoll ist es eine neue Stelle, dann klar fragen was in die KPIs.
00:46:37: Wie sieht der perfekte Kandidat aus?
00:46:39: Wie ist eure Erwartungshaltung?
00:46:40: Wann soll er performen?
00:46:42: Was soll er performingen?
00:46:43: Dass man das vornherein alles klärt und sagt okay was ist die Erwartungshaltung für beiden Seiten?
00:46:47: wie lang gibt Der Rollenvergeber dir Zeit sagen wir geben sie mir Zeit.
00:46:52: Und wie messen Sie Erfolg?
00:46:55: dass man's greifbar hat und keine Überraschungen erleben der enttäuscht ist du enttäuscht bist.
00:46:58: ich finde Kommunikation ist da wichtig.
00:47:01: relativ klar umso seniorer die Rolle, umso offener und geduldig sein.
00:47:07: Ich glaube, Geduld zahlt sich aus.
00:47:09: auch hier nicht auf eine Karte setzen, aber bitte, ich brauche den Job jetzt, sondern eher geduldlich sein und überlegen und nicht titelgerieben.
00:47:16: Dass jemand sagt oh jetzt hast du ne VP-Position oder wie auch immer, sondern es muss halt Sinn ergeben.
00:47:22: Auch sich das Unternehmen angucken?
00:47:24: Ist das ein Step up in terms of die Größe vom Unternehmen
00:47:28: usw.?
00:47:29: Sehr gut, ich glaube das war ein megamäßiger Abschluss.
00:47:33: Wenn noch Fragen entstehen auch an die liebe Hörer und Zuschauer ihr könnt uns jederzeit anschreiben.
00:47:40: Micha freut sich immer auf dem Held oder anrufen und für Karriertipps natürlich oder im Bewerbungsgespräch dann sage ich mal Dankeschön.
00:47:50: heute ging es wirklich hart um Karriere.
00:47:53: Es geht demnächst wieder weiter mit wunderbaren Gästen.
00:47:57: Seid gespannt!
00:47:59: Wir freuen
00:48:00: uns in diesem Sinne.
00:48:01: Tschüss aus Frankfurt!
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